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Grüne Niederzier 
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Bild: Logo von B/90 Die Grünen

Ellen - Grüne fordern Lärmschutz jetzt!

Lieber der Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach!
Seit Jahren leiden die Ellener Bürger unter dem Verkehrlärm der Tagebaurandstraße mit täglich bis zu fünftausend Fahrzeugen und machen sich Sorgen um die Sicherung ihrer Kinder beim Überqueren der Straße auf dem Weg zum Sportplatz und seit Jahren fordert der Gemeinderat die Verlegung der L 264 hinter den Sportplatz zum Schutz der Ellener Bürger. Da es sich jedoch um eine Straße in Trägerschaft des Landes handelt, sind alle Maßnahmen auch vom Land NRW durchzuführen und zu finanzieren. Das Land hat jedoch die 3 Mio. Euro teuere Verlegung der Straße abgelehnt, weil andere Straßen, die mehr als doppelt so viele Fahrzeuge bewältigen müssen und durch geschlossene Ortschaften führen, für das Land Vorrang haben. An dieser Haltung hat sich bis heute nicht geändert, aller anders lautenden Unkenrufe zum Trotz.
Die Zustimmung zu dem Vorschlag der CDU Niederzier und des CDU-Landtagsabgeordneten Wirtz, dass das Land NRW die Verlegung planerisch auf den Weg bringen soll, wenn RWE die neue Straße finanziert, hatte der ehemaligen NRW-Verkehrsministers Oliver Wittke in Aussicht gestellt. Der musste jedoch wegen zu schnellen Fahrens inzwischen zurücktreten und RWE hat bereits mit Hinweis auf die Machbarkeitsstudie weitere finanzielle Beteiligungen abgelehnt.
Nach der Machbarkeitsstudie, die auf einer gut besuchten Bürgerversammlung im August vergangenen Jahres in Ellen vorgestellt wurde, bringt eine Verlegung bezüglich des Lärmschutzes keine wesentlichen Verbesserungen gegenüber der Errichtung einer Lärmschutzwand. Außerdem sei die Verlegung der Straße mit großen planungsrechtlichen Risiken verbunden, so dass das Scheitern des Vorhabens mit einkalkuliert werden müsste.
Der Gutachter erklärte, dass er nach Rücksprache mit am Genehmigungsverfahren beteiligten Behörden eine Lärmschutzwand zwischen der L264 und der Ortschaft Ellen für die beste, schnellste und sicherste Lösung halte. Außerdem würde die Lärmschutzwand dank des Grünzuges von der Ortschaft aus nahezu unsichtbar bleiben.
Die Grünen aus der Gemeinde Niederzier folgen den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie und fordern die Errichtung der Lärmschutzwand und unterstützen den Vorschlag von Bürgermeister Heuser zur sicheren Überquerung eine Fußgängerbrücke zu errichten.
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Manfred Gey
Manfred Gey Zoom

Tagebaurandstraße L 264 bei Ellen
Tagebaurandstraße L 264 bei Ellen Zoom

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