Grafikelement: Rahmen für den Seitentitel
Grüne Niederzier 
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Bild: Logo von B/90 Die Grünen

Ellen erhält die Lärmschutzwand – Bau bis Ende 2012!

Die Niederzierer Grünen haben ihr Wahlversprechen gehalten:
Bereits vor der Kommunalwahl hatten die Grünen die Lärmschutzwand für Ellen gefordert. Auf der Ratssitzung im Juni 2010 war es soweit. Eine Ratsmehrheit aus Grünen und SPD fasten den Grundsatzbeschluss für die Lärmschutzwand und gegen die Verlegung L264. Damit wurde eine fünfjährige unfruchtbare Diskussion beendet, an deren Ende nun die Errichtung der Lärmschutzwand an der L264 zum Schutz der Ellener Bürger steht.

Während die SPD-Mehrheit noch vor der Kommunalwahl unentschlossen war – weil vor allem die Ellener Genossen um ihre Wiederwahl fürchteten, stimmte die CDU gegen die Lärmschutzwand und forderte weiterhin die Verlegung der Straße hinter den Sportplatz und damit in den Sicherheitszone des Tagebaues. Dabei hatte erst Ende Januar 2010 das NRW-Verkehrministerium der Gemeinde Niederzier auf wiederholte Anfrage unmissverständlich deutlich gemacht, dass RWE-Power, infolge des Erdrutsches von Nachterstedt, eine Verlegung der L264 in den Sicherheitsbereich des Tagebaues ablehnt. Außerdem will sich das Land NRW die Verlegung der Straße nicht fördern.

Wie Bürgermeister Heuser jetzt mitteilte, wurde zwischen der Gemeinde, dem Landesbetrieb Straßenbau und dem RWE eine Vereinbarung abgeschlossen, so dass die Lärmschutzwand bis Ende 2012 gebaut werden kann. Damit wird die Wand noch rechtzeitig vor der Inbetriebnahme des neuen Autobahnanschlusses „Merzenicher Heide“ fertiggestellt sein.
Für die 1200 m lange Schutzwand wurden Kosten in Höhe von 1,3 Mio. Euro ermittelt. Finanziert wird die sie durch die von RWE vorgezogene Entschädigungs-
zahlung, für die im Jahre 2025 wegfallende Landsstraße L257 Ellen - Morschenich. Zur besseren Gestaltung soll die 3m hohe Lärmschutzwand begrünt werden und mit Gabionen (Wandteile aus mit Steinen gefüllten Körben) am Anfang und Ende der Wand, optisch aufgewertet werden. Da der Radweg durch die Ortschaft führt, sind am nördlichen und südlichen Ortsausgang Schleusen in der Lärmschutzwand vorgesehen. Als Querungshilfe in südlicher Straßenrichtung, am Sportplatzes, soll ein Kreisverkehr mit einem Durchmesser von cirka 35 m entstehen –veranschlagte Kosten: 400.000 Euro. In nördlicher Straßenrichtung wird als Querungshilfe eine Mittelinsel angelegt.