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Castoren Jülich (Febr.2012)

Gastbeitrag:
Sinneswandel der Bundesregierung gegen den Transport von Castoren nach Ahaus von Jülich ist zu begrüßen

Zu den Medienberichten, wonach Bundesforschungsministerin Annette Schavan den Plänen der rot-grünen Landesregierung gegenüber aufgeschlossen ist, die Atommüll-Castoren im Forschungsreaktor Jülich zu belassen, erklärt der Dürener Bundestagsabgeordnete und Energieexperte der Fraktion, Oliver Krischer:

Der Kurswechsel von Ministerin Schavan ist zu begrüßen. Diese Entscheidung war längst überfällig. Es ist auch ein wichtiges Zeichen an die Region, die sich seit langem gegen den Transport von 152 hochradioaktiven Atommüll-Castoren quer durch NRW in das Zwischenlager Ahaus einsetzt. Wir hoffen, dass sich dieser Sinneswandel auch beim ebenfalls zuständigen Bundesminister Röttgen durchsetzt, der gleichzeitig NRW-Landesvorsitzender ist und damit ein besonderes Interesse gegen gefährliche Transporte haben müsste.

Nun muss die Bundesregierung gemeinsam mit der rot-grünen Landesregierung - die schon seit langem den Verbleib der Castoren in Jülich gefordert hat - das Lager schnellstmöglich nachrüsten und für die weitere Zwischenlagerung ertüchtigen. Die Grünen im Bund und im Land werden hier konstruktiv mitwirken.

Die Grünen im Bund und in NRW werden sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass es nicht zu den gefährlichen und unsinnigen Transporten ins Zwischenlager Ahaus kommt.
Bei Demo in Jülich
Bei Demo in Jülich Zoom